Was enthält Audience?
Drei Tabs, eine Kontaktbasis:
- Dashboard — die analytische Sicht auf deine Kontaktbasis: wie aktiv sie ist, wie wertvoll und wie erreichbar.
- Segments — die Verwaltung aller Segmente und der Einstieg in den Segment Builder.
- Contacts — die vollständige Kontaktliste, und die Stelle, an der du einen Kontakt manuell anlegst.
Weil alle drei auf denselben Daten arbeiten, wirkt eine Änderung sofort überall: Ein Label, das du in der Liste setzt, steht unmittelbar als Segment-Bedingung zur Verfügung, und ein Segment, das du baust, steht unmittelbar für den Versand bereit.
Was siehst du zu einem einzelnen Kontakt?
Alles, was Keaz über diese Person weiß, in einer Ansicht: Kaufhistorie aus Shopify, WhatsApp-Aktivität, Opt-in-Status, RFM-Gruppe, Labels, Segmentzugehörigkeit und den Activity-Feed. Genau das macht Zielgruppensteuerung überhaupt möglich — nach Kaufverhalten oder Einwilligung auswählen kannst du nur, wenn beides am Kontakt hinterlegt ist. Welche Nachrichten du an wen senden darfst, ergibt sich aus dem Opt-in-Status; was die einzelnen Level erlauben, steht in wie An- und Abmeldung funktioniert. Wenn du diese Einwilligungsbasis gerade erst aufbaust, erklärt unser Guide zum DSGVO-konformen Einsammeln von WhatsApp-Opt-ins die Regeln dahinter.
Wie analysiert Keaz die Kontaktbasis?
Zwei Analysen im Dashboard nehmen dir Arbeit ab, die du sonst von Hand machen müsstest.
- Die RFM-Analyse gruppiert Kontakte automatisch nach ihrem Kaufverhalten — wie kürzlich, wie oft und wie viel sie kaufen — sodass Gruppen wie deine besten oder deine abwandernden Kund:innen entstehen, ohne dass du Schwellenwerte definierst.
- Predicted spend tiers sortieren Kontakte nach erwartetem Wert. Damit sprichst du Gruppen danach an, was sie voraussichtlich wert sind, und nicht nur danach, was sie bereits ausgegeben haben.
Beides sind Attribute am Kontakt — und damit auch als Bedingung nutzbar, wenn du ein Segment baust.
Wie baust du eine Zielgruppe?
Im Segment Builder, durch die Kombination aus Included und Excluded Groups. Included legt fest, wer zum Segment gehört, Excluded nimmt Kontakte wieder heraus — so erreichst du zum Beispiel Wiederkäufer, die diesen Monat noch nicht angeschrieben wurden. Die Audience coverage aktualisiert sich dabei live, du siehst die Größe der Zielgruppe also vor dem Speichern und nicht erst nach dem Versand. Der Artikel zum Segment Builder geht die Bedingungen im Detail durch.
Warum hängt alles andere an Audience?
Weil jeder Versand eine definierte Gruppe braucht. Ein Newsletter geht immer an ein Segment — ohne Segment geht nichts raus. Ein Flow wählt seine Zielgruppe im Starting point, wo Labels und Filter eingrenzen, für wen der Trigger tatsächlich gilt. Automations reagieren auf einzelne Kontakte. In jedem Fall hängt die Qualität dessen, was du sendest, an der Qualität dessen, was Audience weiß.
Häufige Fragen
Welche drei Tabs hat Audience?
Brauche ich für jeden Versand ein Segment?
Wofür steht RFM?
Wo sehe ich, wie groß ein Segment ist?
War das hilfreich?