Warum mit E-Mail anfangen?
Ein neuer Kanal startet leer, und das Schwerste sind die ersten paar hundert Abonnenten. Deine E-Mail-Liste löst genau das: Diese Leute haben schon bei dir gekauft oder zugestimmt, von dir zu hören. Du kaufst keine Reichweite ein, du holst ein Publikum, das dir gehört, auf einen Kanal, auf dem Nachrichten tatsächlich gelesen werden.
Und es kostet eine E-Mail. Keine Kampagne, kein Budget — ein Versand an eine Liste, die du schon hast.
Brauche ich eine Integration mit meinem E-Mail-Tool?
Nein. In die E-Mail kommt ein gewöhnlicher Link und, wenn du magst, ein Bild mit QR-Code. Beides beherrscht jedes E-Mail-Tool — es macht also keinen Unterschied, ob du aus Klaviyo, Mailchimp, Shopify E-Mail oder etwas anderem versendest. Du baust die E-Mail dort, wo du sie immer baust.
Wo bekomme ich Link und QR-Code?
Aus einem Flow mit dem Chat-in-Trigger. Beides wird für dich erzeugt:
- Erstelle unter Flows einen Flow.
- Klicke auf den Starting-point-Block und wähle das Trigger Event Chat-in.
- Baue die Nachrichten, die der neue Abonnent erhalten soll, und speichere.
- Öffne die Flow-Detailansicht: URL kopieren, QR-Code herunterladen.
- Setze die URL hinter den Button in deiner E-Mail — und aktiviere den Flow, bevor du versendest.
Die Mechanik im Detail steht in Flow-Trigger: Chat-in — auch, warum die vorbereitete Nachricht so wichtig ist.
Aktiviere den Flow zuerst. Ein aktiver Link in einen inaktiven Flow ist ein Kunde, der dir schreibt und nichts zurückbekommt.
Link oder QR-Code — was nehme ich?
- Nutze den Link als Haupt-Button der E-Mail. Die meisten lesen E-Mails auf demselben Telefon, auf dem WhatsApp liegt — ein Tippen genügt.
- Ergänze den QR-Code für Desktop-Leser, die auf ihrem Gerät nicht in die App durchtippen können.
Beides zusammen kostet nichts und deckt beide Lesegruppen ab.
Wie sieht eine gute E-Mail aus?
Kurz, ein Zweck, ein Button. Die E-Mail hat eine einzige Aufgabe: das Tippen auslösen. Alles andere konkurriert damit.
- Nenne den Nutzen, nicht den Kanal. „Erfahre als Erste, wenn dein Lieblingsprodukt wieder verfügbar ist" schlägt „Wir sind jetzt auf WhatsApp" — niemand abonniert einen Kanal, man abonniert einen Grund.
- Sag, was genau kommt — und wie oft. Unklarheit ist der Grund, warum Leute zögern.
- Ein Button, weit oben, mit einem Verb darauf: „Schreib uns auf WhatsApp".
- Kündige an, dass WhatsApp sich mit fertiger Nachricht öffnet. Das nimmt das Zögern vor dem Tippen weg.
- Kein zweiter Call to Action. Bewirbt die E-Mail auch einen Sale, gewinnt der Sale und der Kanal verliert.
Woran erkenne ich, dass die Abonnenten aus der E-Mail kamen?
Gib der Kampagne einen eigenen Flow. Jeder Chat-in-Flow hat seine eigene URL und seinen eigenen QR-Code — der genutzte Einstiegspunkt sagt dir also, woher der Kontakt kam. Nutzt du denselben Flow wie für deine Paketbeileger, kannst du beides nie mehr trennen.
Wird ein E-Mail-Abonnent automatisch WhatsApp-Abonnent?
Nein — und genau deshalb geht es diesen Weg. Eine Erlaubnis für E-Mail ist keine Erlaubnis für WhatsApp. Der Kunde muss dir zuerst schreiben, und dein Flow fragt dann die Bestätigung ab. Darum gibt es den Chat-in-Weg und keinen Import.
Welches Level ein Kontakt braucht, bevor ein Marketing-Flow ihn erreichen darf, steht in Opt-in-Level. Was die Einwilligung selbst wirksam macht, ist eine Rechtsfrage und keine Einstellung in Keaz — das behandelt unser Leitfaden zum DSGVO-konformen Einsammeln von WhatsApp-Opt-ins.
Häufige Fragen
Mit welchen E-Mail-Tools funktioniert das?
Kann ich meine E-Mail-Liste stattdessen in WhatsApp importieren?
Soll ich für jede Kampagne einen eigenen Flow nutzen?
Was passiert, wenn jemand tippt, bevor ich den Flow aktiviert habe?
War das hilfreich?