Dieser Leitfaden bündelt alles, was ein Shopify-Shop braucht, um WhatsApp zu einem messbaren Umsatzkanal zu machen — vom ersten dokumentierten Opt-in bis zu automatisierten Flows nach dem Kauf. Jedes Kapitel steht für sich, die Reihenfolge ist die, in der die Arbeit im Shop tatsächlich anfällt.
Kurz gefasst
- Zuerst die Erlaubnis: ohne dokumentiertes Opt-in gibt es keinen Verteiler, den du später belegen kannst. Meta verlangt vor der ersten Nachricht eine Einwilligung, die das erhebende Unternehmen nennt (Meta for Developers, abgerufen am 07.09.2026).
- Dann die Reichweite: die Telefonnummer im Checkout ist der größte Hebel, weil sie dort entsteht, wo ohnehin jede Bestellung durchläuft.
- Zuletzt die Automatisierung: Flows nach Shopify-Ereignissen laufen weiter, während Kampagnen einmalig bleiben.
In diesem Leitfaden
- Erste Schritte mit KeazWas Keaz macht — und welche Rolle WhatsApp im Handel neben E-Mail übernimmt.
- Dein erster Opt-in-FlowWhatsApp-Einwilligung im Checkout einholen und dokumentiert speichern.
- Flows nach dem Kauf automatisierenBestellupdates, Cross-Selling und Bewertungsanfragen laufen von allein.
So nutzt du diesen Leitfaden
Jedes Kapitel unten ist ein eigenständiger Artikel. Lies sie der Reihe nach für das komplette Vorgehen, oder spring direkt zu dem Thema, das du gerade brauchst.
Zwei Dinge vorab, weil sie jedem Kapitel zugrunde liegen. Erstens sammelst du Einwilligungen so, dass du sie später vorzeigen kannst — wie das im Detail geht, steht in WhatsApp-Opt-in: Abonnent:innen DSGVO-konform einsammeln. Zweitens braucht Keaz die Verbindung zu deinem Shop, bevor irgendein Flow auslösen kann; die Shopify-Integration und das Widget Telefonnummern nach Checkout sammeln beschreiben die Einrichtung Schritt für Schritt.
Welche Funktionen dahinterstehen, zeigt die Feature-Übersicht; die Regeln, die Meta setzt — Vorlagen, Kategorien, Versandlimits — stehen mit Quelle und Abrufdatum auf der WhatsApp-Fakten-Seite.
Neue Kapitel kommen dazu, sobald wir sie veröffentlichen. Wenn du nur eine Sache mitnimmst: WhatsApp ersetzt deine E-Mail nicht, sondern übernimmt die Nachrichten, die sofort gelesen werden müssen — und lebt davon, dass die Erlaubnis dafür sauber erhoben und gespeichert ist.
Bevor du anfängst, lohnt eine Zahl: wie viel deines Kundenstamms über WhatsApp überhaupt erreichbar ist und was das pro Monat wert ist. Berechne deine Forecast — ein paar Minuten, kein Code. Wie die Zahlen zustande kommen, steht in der Forecast-Methodik.
Nils Spölgen
Founder bei Keaz. Serial Founder im Chat-Marketing — hat aus einer lokalen Agency Keaz gemacht, die WhatsApp-Marketing-Plattform für Shopify. MVP bootstrapped, Funding geholt und auf 200+ Merchants in DACH skaliert. Schreibt über Flows, Opt-in & DSGVO, Klaviyo und realistische Umsatz-Benchmarks — und rechnet lieber konservativ als beeindruckend. Profil ansehen
